Örtliche Gefahrenabwehr

Die Örtliche Gefahrenabwehr (ÖGA) der THW-Ortsverbände hat die Funktion, in Zusammenarbeit mit den regionalen Katastrophenschutzorganisationen eine möglichst umfangreiche Sicherstellung des Schutzes der Bürger für Katastrophenfälle zu verfolgen.

Der Fokus liegt vor allem darauf, dass Versorgungslücken im regionalen Bereich geschlossen werden. Neben der Darstellung als dritte THW-originäre Aufgabe im Helferrechtsgesetz von 1995 (Unterstützung regionaler Kräfte auf Anforderung) hat das THW mit den neu ins Leben gerufenen Fachgruppen ÖGA für eine rechtlich gesicherte Basis dieser im THW schon lange praktizierten Unterstützung regionaler Katastrophenschutzorganisationen gesorgt.

Ausstattung und Fahrzeuge

Der Ortsverband Ulm spielt bei der örtlichen Gefahrenabwehr mit einem durch die Stadt bereitgestelltem Pumpenfahrzeug eine tragende Rolle bei der Bekämpfung von Hochwasserschäden. Zentral kann diese Sonderfunktion angefordert werden und wird im Ortsverband durch die Fachhelfer unserer Gruppen sowohl materiell wie auch personell unterstützt. Innerhalb kürzester Zeit kann damit auf diese Komponente zurückgegriffen werden.

In Ulm werden hierfür zusätzlich zur bereits vorhandenen Ausstattung z.B. auch extern beschaffte (Helferverein, Stadt, Landkreis) weitere Geräte und Werkzeuge vorgehalten. Neben der Wartung is auch die Ausbildung der Helfer*innen ein wichtiger Bestandteil, um bei einem Schadensereignis die eingesetzten Kräfte besser unterstützen zu können.

Pumparbeiten

Pumpen verschiedenster Größe und Leistung sind der elementare Bestandteil für diese Einsatzoption. Die Tauch- und Schmutzwasserpumpen sorgen für eine Pumpleistung von mehreren tausend Litern Wasser in der Minute. So kann der Erstangriff im akuten Einsatzfall erfolgen bis weitere Einheiten eingetroffen sind.

Verlastet sind die Pumpen auf insgesamt drei Fahrzeugen um modular und örtlich ungebunden zum Einsatz kommen zu können.

Deichverteidigung

Ein einfaches und doch so wichtiges Einsatzmittel für die Abwehr von Wasserschäden oder die Unterstützung bestehender Bewehrungen, z.B. an Dämmen oder Schleusen, sind Sandsäcke.

Ein Sandsack besteht entweder aus Leinenstoff oder aus einem PVC-Verbundmaterial und wird mit etwa 20 kg Sand zur optimalen Verarbeitung gefüllt. Das entspricht etwa 0,013 m³. Verladen auf einer Europalette werden immer 70 Sandsäcke und haben dann ein Gewicht von etwa 1,5 t.

Funktionsträger

Stefan
Kiemel

Ortsbeauftragter

N.N.

Zugführer

Fahrzeuge

MKW

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