Ein Tag voller Action und Teamgeist: Notfallmediziner zu Gast beim THW OV Ulm

Mittlerweile ist es schon eine liebgewonnene Tradition: Auch in diesem Jahr durften wir wieder mehr als 70 Gäste aus der Notfallmedizin aus ganz Deutschland in unserem Ortsverband begrüßen. Doch statt eines gemütlichen Vormittags erwartete die Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Programm mit sieben Stationen, bei denen nicht nur Zuschauen, sondern vor allem selbst Anpacken gefragt war.

So auch zum Beispiel auf dem Wasser: Bei einer zunächst idyllisch anmutenden Bootstour wurde schnell klar: Hier war Muskelkraft gefragt, denn das Boot kam ganz ohne Motor aus. Im Anschluss galt es, aus eigener Kraft eine kleine Schwimmplattform zusammenzubauen.

Die Teilnehmenden lauschen den Ausführungen im Ortsverband Ulm

Zurück an Land wartete bereits der Mobilbagger mit seinen vielfältigen Anbaugeräten. Direkt daneben konnten die Gäste in die Ausrüstung eines Bergungstauchers schlüpfen und am eigenen Leib erfahren, wie anspruchsvoll es ist, sich mit dieser Ausrüstung an Land zu bewegen.

Vielfältige Stationen

Eine weitere Station führte die Teilnehmenden zum Gerätekraftwagen (GKW), dem Herzstück der THW-Ortsverbände. Neben den zahlreichen verlasteten Geräten standen hier auch grundlegende Fragen rund um das THW im Mittelpunkt: Wie ist das THW aufgebaut? Wie kann man sich als Helferin oder Helfer engagieren? Und wie kommt das THW im In- und Ausland zum Einsatz?

Auch handwerkliches Geschick war gefragt: Mit dem Plasmaschneidgerät mussten die Gäste Eisenträger durchtrennen. Anschließend galt es, mithilfe von Hebekissen einen Ball über eine tonnenschwere Betonplatte hinweg durch ein Labyrinth zu manövrieren – eine Aufgabe, die Präzision, Geduld und Teamarbeit erforderte.

Den Abschluss bildete eine Station hoch hinaus: Anders als zu Beginn ging es diesmal nicht ins Wasser, sondern mithilfe eines Abseilgeräts und der eigenen Körperkraft in die Luft.

Austausch, Zusammenarbeit und gegenseitiges Verständnis

Solche Tage sind nicht nur für unsere Gäste eine spannende Erfahrung, sondern auch für den Ulmer Ortsverband eine wertvolle Gelegenheit zum Austausch. Es macht große Freude, motivierten Angehörigen anderer Organisationen die vielfältigen Fähigkeiten und Einsatzmöglichkeiten des THW näherzubringen. Denn gerade im Bevölkerungsschutz ist es wichtig, die Stärken der verschiedenen Organisationen zu kennen und voneinander zu lernen.

Ein besonderer Dank gilt den Helferinnen und Helfern des THW, die sich für diesen Tag extra von ihrer regulären Arbeit freigenommen haben, um das Programm auf die Beine zu stellen und die Stationen zu betreuen. Ebenso bedanken wir uns bei unseren Gästen, die sich mit Neugier, Engagement und Begeisterung auf die Herausforderungen eingelassen haben.

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