Zahlreiche Einsätze während des Hochwassers in Süddeutschland

Das Hochwasser in Süddeutschland forderte Anfang Juni auch die Einsatzkräfte des THW Ortsverbands Ulm. Die Hilfe konzentrierte sich hauptsächlich auf den an Ulm angrenzenden Alb-Donau-Kreis, aber auch überregional haben unsere Helferinnen und Helfer unterstützt.

Schnürpflingen

In der Nacht vom Samstag, 1. Juni wurde unser Fachberater nach Schnürpflingen alarmiert. Vor Ort ist die Weihung über die Ufer getreten und ein Damm drohte zu brechen. Daraufhin wurden von der Fachgruppe Räumen und der Fachgruppe Wassergefahren mit mehreren LKWs Sandsäcke an die Einsatzstelle gebracht. Die Bergungsgruppe sowie die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung unterstützen beim Sandsäcke verlegen sowie Pumparbeiten. Auf Anraten unseres Fachberaters wurde schließlich ein alter Graben freigelegt und die Situation konnte entschärft werden.

Illerkirchberg

Von unseren Einsatzkräften wurden Sandsäcke an das Feuerwehrhaus nach Unterkirchberg transportiert und vor Ort zusammen mit der Feuerwehr und Freiwilligen weitere Sandsäcke gefüllt. Die Fachgruppe Räumen hat dafür mit dem Kipper Sand als Nachschub angeliefert. Nachmittags wurden im Zentrum von Unterkirchberg mehrere Keller leergepumpt. Mit dem Radbagger wurde noch ein Entwässerungsgraben gezogen, um die Wassermassen besser ableiten zu können.

Schwendi

Ein Netzbetreiber hat gemeldet, dass in Schwendi Wasser in eine Trafostation eindringt. Unsere Einsatzkräfte haben daraufhin Sandsäcke an die Einsatzstelle transportiert und den Eingangsbereich gesichert. Anschließend konnte mit mehreren Pumpen der Wasserstand gesenkt und eine Abschaltung glücklicherweise verhindert werden.

Neu-Ulm

Am Sonntag, 2. Juni wurde gemeldet, dass am Ruderclub Neu-Ulm zwei Bäume an die Stege angetrieben sind. Die Fachgruppe Räumen hat mit dem Radbagger die Baumstämme an das Ufer gehoben und somit die akute Gefahr beseitigt.

Oberdischingen

Sonntagabend wurden durch zwei Helfer mit dem Kipper und dem Tieflader zehn Paletten Sandsäcke aus dem THW-Logistikzentrum Ulm (LogZ) nach Oberdischingen transportiert, um vor Ort die Sicherungsmaßnahmen zu unterstützen.

Ulm

Durch die starke Strömung wurde der Bootsanlegesteg an der Donau auf Höhe des Metzgerturms stark beschädigt und drohte abzutreiben. Mehrere Helfer unseres Ortsverbands haben daraufhin mit zwei Ketten die Konstruktion gesichert. Der Steg wird noch zusammen mit dem Bootsanleger durch unsere Einsatzkräfte geborgen.

Da unser Ortsverband direkt an der Donau liegt mussten zwischenzeitlich auch Pumparbeiten zur Eigensicherung unserer Liegenschaft durchgeführt werden.

Passau

Die Stadt Passau wurde besonders schwer vom Hochwasser getroffen. Am Dienstag, 4. Juni wurden zur Unterstützung des THW Landesverbands Bayern 12.000 Sandsäcke zum Ortsverband Passau befördert. Dazu nutzten unsere Helfer zusammen mit Kraftfahrern aus anderen Ortsverbänden vier THW-Sattelzüge und einen Mehrzweckgerätewagen (MzGW), um die insgesamt 100 Tonnen Material zu transportieren.

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