Örtliche Gefahrenabwehr (ÖGA)

Die Gefahrenabwehr handelt von der Vorbereitung und Durchführung von Maßnahmen zum Vermeiden von Gefahren, die durch Personen oder Sachen ausgehen, und zur Reduzierung einer Gefährdung. Die Gefahrenabwehr soll mit Abwehrmaßnahmen Sicherheit erzeugen und labile Lagen stabilisieren.

 

Material
Derzeit arbeiten wir an unserem Einsatzfahrzeug und auch am Ausrüstungsbestand, Details hierzu folgen bald...

 


Ortsbeauftragter:
Stefan Kiemel

 


Zugführer:
Walter Link

Der Ortsverband Ulm spielt bei der örtlichen Gefahrenabwehr mit einem durch die Stadt bereitgestelltem Pumpenfahrzeug eine tragende Rolle bei der Bekämpfung von Hochwasserschäden. Zentral kann diese Sonderfunktion angefordert werden und wird im Ortsverband durch die Fachhelfer unserer Gruppen sowohl materiell wie auch personell unterstützt. Innerhalb kürzerster Zeit kann damit auf diese Komponente zurück gegriffen werden.

 

MKW Pumpe

Details folgen...

Schmutzwasserpumpe "Chiemsee"

Details folgen...

Pumparbeiten

Pumpen verschiedenster Größe und Leistung sind der elementare Bestandteil für diese Einsatzoption. Die Tauch- und Schmutzwasserpumpen sorgen für eine Pumpleistung von mehreren tausend Litern Wasser in der Minute. So kann der Erstangriff im akuten Einsatzfall erfolgen bis weitere Einheiten eingetroffen sind.

Verlastet sind die Pumpen auf insgesamt 3 Fahrzeugen um modular und örtlich ungebunden zum Einsatz kommen zu können.

Deichverteidigung

Ein einfaches und doch so wichtiges Einsatzmittel für die Abwehr von Wasserschäden oder die Unterstützung bestehender Bewehrungen z.B. an Dämmen oder Schleusen.

Direkt in unserem Ortsverband eingelagert findet sich eine große Stückzahl von Sacksäcken für den Ernstfall und natürlich auch für die Ausbildung der Einheiten. Regelmässig werden verschiedenste Szenarien geübt, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Dass dieser jedoch immer anders ausfällt als bisher erprobt hat sich bereits des öfteren erwiesen. Dennoch konnten allen Katastrophen bisher gemeistert werden.

Für die Neugierigen:
Ein Sandsack besteht entweder aus Leinenstoff oder aus einem PVC-Verbundmaterial und wird mit etwa 20kg Sand zur optimalen Verarbeitung gefüllt. Das entspricht etwa 0,013m³. Verladen auf einer Europalette werden immer 70 Sandsäcke transportiert und haben dann ein Gewicht von etwa 1,5t