Der OV Ulm informiert

Lichterserenade in Ulm

Ein Bericht von: Benjamin Dangel

Fachgruppe Wassergefahren ist live dabei und unterstützt auf dem Wasser

 

Eigentlich heißt es bei der alljährlich stattfindenden Lichterserenade der Donaufreunde immer "The same procedure as every year!" - dieser Spruch traf dieses Jahr jedoch nicht ganz zu.
Aufgrund eines fehlenden Sponsors gab es dieses Jahr keine musikalische Begleitung des Spektakels sondern "nur" ein Feuerwerk auf der Donau.

Nach Einbruch der Dunkelheit wurden wieder mehrere tausend schwimmende Kerzen von Ulmer Schachteln in Höhe des Fischerplätzles auf die Donau gesetzt. Diese trieben dann als buntes Lichtermeer flussabwärts.
Auch dieses Jahr haben wir die Veranstalter wieder mit einer unserer Halbpontonfähren unterstützt. Diese bildete in Kombination mit unserem Schottel-Schubboot die mobile Abschussrampe für das Feuerwerk.
Zusätzlich zu den Sicherungsposten auf der Fähre hatten wir auch dieses Jahr wieder unsere beiden Sicherungsboote "Jumbo" und "Nelly" im Einsatz. Da die Fähre bei Dunkelheit von ihrer Größe doch unterschätzt wird auch immer wieder unbeleuchtete Kanu- oder Bootfahrer auf der Donau unterwegs sind, ist volle Konzentration bei den Boots- und Fährenbesatzungen gefragt. Das zeigete sich auch dieses Jahr: Mehrfach wurden Schwimmer zwischen den Booten gesichtet und unsere Sicherungsboote mussten eingreifen um die Situation zu entschärfen.

Dieses Jahr blieb es den ganzen Samstag über trocken und so konnten tausende Menschen an beiden Ufern der Donau in einer herrlichen Sommernacht das romantische Lichter- und Musikspektakel ohne Zwischenfälle bewundern.

Das Auskranen der Boote und das Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft zog sich dann noch bis in die frühen Morgenstunden, gegen 1.30 Uhr traten dann auch die letzten Helfer den wohlverdienten Heimweg an.

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