Der OV Ulm informiert

3. Einstein Triathlon

Ein Bericht von: Benjamin Dangel

THW Ulm unterstützt tatkräftig die Schwimmerinnen und Schwimmer

 

Morgens um 7.30 Uhr trafen sich 12 Helfer der FGr Wassergefahren, der 1. BG und der FGr Räumen im Ortsverband.
Mit unseren beiden Booten "Jumbo" und "Nelly" und unserem Schubboot im Gepäck ging es dann an unseren Wasserplatz am Kraftwerk Böfinger Halde.
Ein Teil der Mannschaft positionierte sich in Wathosen am Ausstieg auf Höhe der Messehallen um den Schwimmern aus dem Wasser zu helfen. Die restliche Mannschaft machte sich mit „Jumbo“, „Nelly“ und dem Ponton auf den Weg zum obersten Startpunkt.

Mit Hilfe unserer Boote brachten wir die 120m² große schwimmende Startplattform zunächst unterhalb der Eisenbahnbrücke in Position. Verankert wurde diese dort mit mehreren Leinen am Neu-Ulmer Ufer. Zusätzlich wurde die Plattform am äußeren Ende mit zwei Ankern in der Flussmitte festgesetzt. So konnten die Schwimmer bequem über die Kiesbank auf die Startplattform steigen. Zeitlich versetzt starteten die Schwimmer dann in zei großen Startwellen.

Unsere beiden Boote samt Helfer hielten sich dabei im Hintergrund am Ufer und auf der Plattform bereit um den Schwimmern zu helfen und im Falle eines Losreißens der Plattform sofort eingreifen zu können.
Parallel hierzu war auch dieses Jahr wieder ein Boot als schwimmende Film- und Fotostation unterwegs. Dadurch war es möglich, das Kamerateam direkt an das Geschehen heranzufahren und das Schwimmen aus nächster Nähe in vielen Perspektiven einzufangen.

Nach dem ersten Startblock der Mitteldistanz wurde die 40 Meter lange und 3 Meter breite Startplattform stromabwärts an den Start für die olympische Distanz verlegt. Dieser befand sich an der Spitze des Schwals, der Zustieg der Schwimmer erfolgte ebenfalls von Neu-Ulmer Seite aus. Mit einigen Leinen und Alu-Blechen sorgten wir wieder für eine sichere Verankerung an Land und einen einfachen Zustieg.
Angefeuert von zahlreichen Zuschauern auf beiden Seiten der Donau gingen auch hier wieder jede Menge Schwimmer an den Start.
Abschließend erfolgte dann der Start auf Höhe der Fußgängerbrücke in Offenhausen. Dies war die kürzeste Distanz, der sog. Jedermann-Start. Hier gab es wieder drei Startwellen und jede Menge Zuschauer die die Athleten anfeuerten und für gute Stimmung sorgten.
Da an dieser Stelle die Donau quasi einen Stausee vor dem Kraftwerk Böfinger Halde bildet, haben wir unser Schubboot an die Plattform angedockt um den immensen Schub, der von den über 200 gleichzeitig abspringenden Schwimmern erzeugt wird, durch einen gezielten Gasstoß abfangen zu können. An den anderen Startstellen sorgte die Strömung der Donau für ausreichend Gegenkraft.
Abschließend wurde die Jetfloat-Plattform wieder ans Kraftwerk verlegt und das Dienstende gegen 18 Uhr eingeläutet.

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